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Handelsregister

Deutschland - Stichpunkte

  • Nur 1 bis 2 Wochen zur Gründung benötigt
  • Es ist höchst ratsam, nach Deutschland zu kommen
  • Eine GmbH benötigt nur einen Geschäftsführer
  • Geschäftsführer können jede Staatsbürgerschaft besitzen
  • Das Stammkapital einer GmbH beträgt 25.000 €
  • Nur ein Gesellschafter benötigt
  • Alle Gesellschafter können ausländische Staatsbürger sein
  • Die Firma kann als eine UG, oder Unternehmensgesellschaft, gestartet werden, mit einem Stammkapital von 1 €
  • Wir bieten Ihnen unsere vollständige Expertise und Unterstützung bei jedem Schritt des Gründungsablaufs

Handelsregistereintragung

Ein Notar wird die Gesellschaftssatzung belegen, und zudem den Antrag zur Eintragung ins Handelsregister überprüfen. Alle Firmen haben eine Meldepflicht beim örtlichen Gewerbeamt der Gemeinde, in der sich die Firma befindet.

Das Antragsformular wird zusammen mit den in §8 des GmbH-Gesetz erwähnten Unterlagen vom Notar an das zuständige Registergericht weitergeleitet.

Das Amtsgericht wird von der zuständigen Industrie-und Handelskammer dazu beantragt, ein Gutachten abzulegen.

Sollten im Laufe der Überprüfung der Eintragungsbedingungen jegliche Zweifel an der Ordnungmäßigkeit des Antrags entstehen, wird das Amtsgericht den Antragsteller entweder direkt oder über dessen Notar diesbezüglich informieren. Die Möglichkeit zur Überarbeitung des Antrags wird gegeben. Die Eintragung ins Handelsregister wird dann erfolgen, vorausgesetzt, dass es keine weiteren Gründe für die Ablehnung des Antrags gibt.

Eintragung der GmbH und der Geschäftsführer im Handelsregister. Die GmbH erlangt die Anrechte einer juristischen Person ab dem Zeitpunkt ihrer Eintragung ins Handelsregister. Vor der Eintragung unterscheidet das deutsche Rechtswesen zwischen dem Zeitraum nach der Gründungsentscheidung der Gesellschafter bis zur notariellen Dokumentation der Satzung einerseits; und dem darauf folgenden Zeitraum bis zur offiziellen Eintragung ins Handelsregister andererseits. Während den erwähnten Zeiträumen unterliegt die sich in Gründung befindende Firma verschiedenen rechtlichen Bedingungen, insbesonders in Hinblick auf die Haftung der bereits verpflichteten Gesellschafter.

Die GmbH unterliegt der Meldepflicht, so wie jedes neu gegründete Unternehmen. Demnach muss die Anmeldung beim Amt für Öffentliche Ordnung oder beim Bürgermeisteramt der Eintragung ins Handelsregister folgen. Das offizielle Formular, das für diesen Zweck verwendet wird, kommt mit Durchschriften, welche an die anderen Stellen, an denen die Eintragung vorausgesetzt wird, übermittelt wird, z.B. an das Finanzamt und die Berufsgenossenschaft.

Eintragungsablauf

Die Dauer des Eintragungsablaufs hängt weitgehend von zusätzlichen Schwierigkeiten ab, die im Laufe der Antragsstellung entstehen könnten und unbedingt behandelt werden müssen. Andernfalls kann man mit einem Zeitraum von etwa 6 Wochen rechnen - ab dem Zeitpunkt, an dem der Notar die Eintragungsunterlagen an das Amtsgericht sendet.

Handelsregister

Unternehmen aller Rechtsformen müssen im Handelsregister eingetragen werden. Das Handelsregister wird von den Amtsgerichten aufrechterhalten, und sorgt für Rechtssicherheit im Handel, da alle tatsächlichen sowie Rechtsverhältnisse dort festgehalten werden.

Das Handelsregister stellt Auskünfte über: den Firmennamen, den Namen des Besitzers, das Stammkapital der GmbH, die Gewährung von allgemeinen Vollmachten.

Der Firmenname ist infolge der Eintragung ins Handelsregister von identischen oder ähnlichen Firmennamen abgesichert, da neue Firmennamen eindeutig anders sein müssen als die von anderen Unternehmen, die bereits im Handelsregister der selben Gemeinde eingetragen sind.

Der Eintrag in das Handelsregister belegt zudem für Dritte, dass die Firma die üblichen Geschäftsregeln und -praktiken und, vor allem, das Handelsgesetzbuch (HGB) befolgt.

Da mittlerweile jede Geschäftsperson dazu berechtigt ist, sich freiwillig beim Handelsregister anzumelden, kann aus dem Eintrag keine Schlussfolgerung bezüglich der Größe der Firma gemacht werden.

Bei vielen Banken und Handelsunternehmen ist der Aufbau einer Geschäftsbeziehung von der Eintragung ins Handelsregister abhängig.

Eintrag ins Handelsregister

Die Geschäftsführer müssen den Eintrag der Firma ins Handelsregister dem zuständigen Amtsgericht schriftlich mitteilen. Die Unterschrift und der formale Schreibstil, die die Firma verwendet, müssen ordnungsgemäß von einem Notar beglaubigt werden.

Beim Eintrag ins Handelsregister müssen der Firmenname, Firmensitz, Unternehmensgegenstand, die Höhe des Inhaberkapitals, das Datum an dem die Gesellschaftervereinbarung geschlossen wurde sowie persönliche Angaben der Geschäftsführer und ihre Vertretungsbefugnisse angegeben werden.

Ein Anhang der Meldung muss zudem das folgende beinhalten:

  • Die Gesellschaftervereinbarung, in notariell beglaubigter Form
  • Eine Liste der Gesellschafter, von den Geschäftsführern gegengezeichnet

Einträge in das Handelsregister werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Industrie-und Handelskammer

Auf Antrag der Amtsgerichte - Registergerichte - hin müssen die Kammern ein Gutachten zur Zulässigkeit des Firmennamens vorlegen, und das Gericht bei Aufrechterhaltung des Handelsregisters unterstützen.

Die Kammer prüft speziell, ob Firmen, die sich in der derselben Gemeinde befinden oder dort gemeldet sind, einen Firmennamen haben, der zu Verwirrungen führen könnte.

Wenn es nur um Handelsgesellschaften geht, wird lediglich die Industrie-und Handelskammer vom Amtsgericht dazu aufgefordert, ein Gutachten vorzulegen.